Die Stadt Linden arbeitet derzeit an einem umfassenden Mobilitätskonzept für das gesamte Stadtgebiet und hat mit der Erarbeitung das Ingenieurbüro IKS Mobilitätsplanung beauftragt. Ziel des Konzepts ist es, die Mobilität in Linden zukunftsfähig, sicher und für alle Bürgerinnen und Bürger gut nutzbar zu gestalten.
Im Rahmen dieses Prozesses fand am 15. Dezember 2025 der zweite öffentliche Workshop im Jugendzentrum Linden statt. Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung, darunter engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Vereinen und dem örtlichen Gewerbe.
Zu Beginn der Veranstaltung stellte Wiebke Pötting von der DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH den aktuellen Stand des Stufenplans zur Umsetzung des Gesamtstädtischen Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) der Stadt Linden vor. Im Anschluss informierte Alexander Gardyan, Projektleiter bei IKS Mobilitätsplanung, über den bisherigen Projektstand des Mobilitätskonzepts und präsentierte die Ergebnisse der Onlinebeteiligung.
Im Mittelpunkt des Workshops standen zentrale Fragen der zukünftigen Mobilitätsentwicklung in Linden. Dazu gehörten insbesondere die Ortsdurchfahrten in Großen-Linden und Leihgestern, die Parksituation im Bahnhofsumfeld und in den Wohngebieten, das Schulumfeld der Burgschule sowie die Hüttenberger Straße und die Wilhelmstraße.
An moderierten Thementischen hatten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Erfahrungen, Ideen, Anregungen und Argumente einzubringen, auszutauschen und gemeinsam zu diskutieren. Die Gespräche verliefen an allen Tischen in einer durchweg sachlichen und konstruktiven Atmosphäre. Trotz unterschiedlicher Sichtweisen bestand Einigkeit darüber, dass Veränderungen notwendig sind, um die Mobilität in Linden langfristig weiterzuentwickeln.
Die im Workshop gesammelten Hinweise und Anregungen werden nun vom Planungsbüro ausgewertet und in den weiteren Konzeptionsprozess eingebunden. Bei Themen mit besonders unterschiedlichen Positionen sollen, wo sinnvoll, mehrere Lösungsvarianten erarbeitet werden, um der Kommunalpolitik eine fachlich fundierte Grundlage für Beratung und Entscheidung zu bieten.
Darüber hinaus besteht weiterhin die Möglichkeit zur Beteiligung.
🠖Alle Bürgerinnen und Bürger können ihre weiteren Hinweise und Anregungen bis zum 16.01.2026 per E-Mail an übermitteln.
Auch Bürgermeister Fabian Wedemann bedankte sich bei allen Beteiligten für die engagierte Mitwirkung, sowohl im Rahmen des Workshops als auch über die Onlinebeteiligung.
Die Präsentation zur Veranstaltung ist auf der Webseite www.linden2036.de verfügbar.