Aus der Geschichte der Stadt Linden 1452 - 1592

1452
wird das erste Pfarrhaus in Großen-Linden errichtet, das als das älteste in Oberhessen gilt.

1532
Es wird ein Lehrer zu Großen-Linden urkundlich erwähnt, was bereits zu dieser Zeit auf das Vorhandensein einer Schule schließen läßt, die selbst dann später erwähnt wird.

1539
Großen-Linden erhält eine Poststation, die älteste in dieser Gegend.

1574
hält der erste evangelische Pfarrer seinen Einzug in Leihgestern.

1585
wird der gemeinsam verwaltete Hüttenberg wegen Unstimmigkeiten aufgeteilt und Großen-Linden scheidet aus dem Kondominium aus und fällt dem Landgrafen von Hessen zu.

1592
Ein Schreiben des Bürgermeisters zu Großen-Linden und der "ganzen Gemein" an den Landgrafen bezeugt, daß man nicht als Dorf, sondern als Stadt angesehen werden will, da man alleinige Rechte gegenüber anderen Orten hat und schon vor Herausnahme aus dem Kondominium die Rechte anderer hessischer Städte hatte und Vertreter zu den Landtagen entsenden durfte.

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